Abtreibung Kosten

Mit welchen Kosten können Sie bei einem Schwangerschaftsabbruch in etwa rechnen?

Eine Abtreibung ist in Deutschland in der Regel bezahlbar.  Die voraussichtlichen Kosten eines Schwangerschaftsabbruchs stellen sich wie folgt dar. Es werden nur die geschätzten Kosten genannt. Die tatsächlichen Kosten einer Abtreibung können von diesen Schätzwerten abweichen.

Abtreibung Kosten

Bei Abtreibungen aus medizinischen oder kriminologischen Gründen werden die Kosten für den Schwangerschaftsabbruch in der Regel von der Krankenkasse übernommen. Fragen Sie jedoch zu Ihrer Sicherheit zuvor bei Ihrer Krankenkasse nach.


Bei einer Abtreibung auf eigenen Wunsch übernimmt die Krankenkassein der Regel die Kosten für den eigentlichen Schwangerschaftsabbruch nicht.

Das Beratungsgespräch mit dem Arzt und die Medikamente, die Sie im Nachhinein gegebenenfalls einnehmen müssen, zahlt normalerweise die Krankenversicherung. Auch Kosten für die medizinische Behandlung von Komplikationen, die auftreten können, werden in der Regel von der Krankenversicherung übernommen.

Die Kosten für einen medikamentösen Schwangerschaftsabbruch und einer Operation unterscheiden sich lediglich geringfügig. Die Kosten für die Operation belaufen sich auf etwa 500 Euro, während sich die Kosten für den medikamentösen Schwangerschaftsabbruch auf ca. 350 Euro belaufen.

Entscheidet man sich für einen anschließenden stationären Aufenthalt, so entstehen Ihnen zusätzliche Kosten, meist in Höhe eines Tagessatzes.

Kostenerstattung bei einer Abtreibung

Für Frauen in schwieriger wirtschaftlicher Lage werden die Kosten für den Schwangerschaftsabbruch übernommen.

Eine Kostenübernahme kommt dann in Betracht, wenn die soziale Bedürftigkeit nachgewiesen wird.

Für das Vorliegen der sozialen Bedürftigkeit müssen verschiedene Voraussetzungen (Stand 01. Februar 2011) nachgewiesen werden:

•    Ihre monatlichen Einkünfte betragen weniger als 1.001 Euro (bzw. 990 Euro in den neuen Bundesländern)

•    diese Einkommensgrenze erhöht sich für jedes unterhaltsberechtigte Kind um 237 Euro

•    übersteigt die Miete 294 Euro in den alten Bundesländern bzw. 264 Euro in den neuen Bundesländern, so erhöht sich die Einkommensgrenze bis zu einem Maximalbetrag von 294 Euro noch einmal entsprechend

•    zusätzlich besitzen Sie kein kurzfristig verfügbares Vermögen

•    falls Sie Sozialleistungen beziehen, gelten diese Vorausset-zungen als erfüllt

Die Einkommensgrenzen werden jährlich zum 1. Juli neu festgelegt.

Für die Kostenübernahme müssen Sie einen entsprechenden Antrag vor der Durchführung der Abtreibung stellen.

Das entsprechende Formular für den Antrag auf Kostenerstattung bei einer Abtreibung erhalten Sie bei den gesetzlichen Krankenkassen. Fordern Sie dieses telefonisch an oder gehen Sie in einer Geschäftsstelle Ihrer Wahl und nehmen Sie das Formular gleich persönlich entgegen.


Falls Sie nicht gesetzlich krankenversichert sind, erhalten Sie das Formular im Übrigen bei jeder beliebigen Krankenkasse.

Wenn dem Antrag stattgegeben wird, müssen Sie dem Arzt, der den Schwangerschaftsabbruch vornimmt, eine Bescheinigung der Kostenübernahme vorlegen.

Hinweis: Diese Angaben sind ohne Gewähr. Es wird hier lediglich über die voraussichtlichen Kosten der Abtreibung informiert. Dieser Artikel befasst sich nicht mit der Frage, ob und in welchen Fällen eine Abtreibung möglicherweise gerechtfertigt ist.

Bevor Sie sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden, sollten Sie sich intensiv mit der Frage befassen, ob eine Abtreibung für Sie tatsächlich die richtige Entscheidung ist. Dabei wird Ihnen folgendes Buch helfen: Klicken Sie hier!

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  1. Theresa
    2 Jahre ago

    sehr gute seite, sehr gute informationoen, danke:)